SARIDI. BILDHAUERIN / Skulpturen in Bronze/ Holz/ Stein/ SARIDI-Foto-B-2-5

ULTRAMARIN/ MALERIN/ Acryl/ Oel/ NRW/ Ruhrgebiet/ Recklinghausen SARIDI. SCULPTOR / Sculptures made of bronze/ wood/ stone/ ULTRAMARINE/ ARTIST/ Acryl/ Oil/ SARIDI-Portr-Z-2-det

Germany/ NRW/Ruhrgebiet / Recklinghausen SARIDI. ESCULTORA / esculturas en bronce/ madera/ piedra/ ULTRAMARIN/ ARTISTA / acrílico/ óleo/ Alemania/ NRW/ Ruhrgebiet/ Recklinghausen SARIDI. SCULPTEUR / Femme / Sculptures en bronze/ bois /pierre/ ULTRAMARIN/ ARTISTE-

PEINTRE/ Acryl/ huile / Allemagne/ NRW/ Ruhrgebiet/ Recklinghausen/  www.saridi.de/

 

    SARIDI. BILDHAUERIN/ MALERIN/ gesammele Zitate und Gedichte/    s.Impressum/ Haftungsausschluss/ Stand 06.2011

 

 

    Verschwende nicht Deine Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keins da

    Franz Kafka

     

 

 

 

    Wer A sagt, der muß nicht B sagen.
    Er kann auch erkennen, daß A falsch war.

    Bertolt Brecht

     

 

 

 

    Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

    Albert Einstein

     

 

 

 

    Wenn man einen Stein ins Wasser wirft, so eilt er auf dem schnellsten Weg zum Grunde des Wassers.
    So ist es, wenn Siddhartha ein Ziel, einen Vorsatz hat. Siddhartha tut nichts, er wartet, er denkt, er fastet,
    aber er geht durch die Dinge der Welt hindurch,
    wie der Stein durchs Wasser,
    ohne etwas zu tun,
    ohne sich zu rühren:

    er wird gezogen,
    er läßt sich fallen,
    sein Ziel zieht ihn an sich,
    denn er läßt nichts in seine Seele ein,
    was dem Ziel widerstreben könnte.

    Das ist es, was Siddhartha bei den Samanas gelernt hat.

    Es ist das, was die Toren Zauber nennen und wovon sie meinen, es werde durch die Dämonen bewirkt.

    Nichts wird von den Dämonen bewirkt,
    es gibt keine Dämonen.

    Jeder kann zaubern,
    jeder kann seine Ziele erreichen,
    wenn er denken kann,
    wenn er fasten kann

    Hermann Hesse, Siddhartha

     

 

 

 

    Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht,
    daß sein Auge nur noch das Ding sieht, das er sucht,
    daß er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag,
    weil er nur an das Gesuchte denkt,
    weil er ein Ziel hat,.
    weil er vom Ziel besessen ist.

    Finden aber heißt:
    frei sein,
    offen stehen,
    kein Ziel haben.


    Hermann Hesse, Siddhartha

     

 

 

 

    Das Gedächnis der Menschheit für Vergangenes
    ist erstaunlich kurz.
    Lasst uns deshalb das schon tausendmal Gesagte
    immer wieder sagen.
    Lasst uns die Warnungen erneuern,
    auch wenn sie schon wie Asche in unserem Munde sind.

    Bertolt Brecht

     

 

 

      

     „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“

    Bertolt Brecht
    /........Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

     

 

 

 

    Wer die Wahrheit nicht weiß,
    der ist bloß ein Dummkopf.

    Wer die Wahrheit kennt und sie eine Lüge nennt,
    der ist ein Verbrecher.

    Bertolt Brecht

     

 

 

 

 

 

 

    Was an Dir Berg war, haben sie geschleift und dein Tal schüttete man zu.
    Über Dich führt ein bequemer Weg.

    Bertolt Brecht

     

 

 

 

    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein,
    muss man vor allem ein Schaf sein.

    Albert Einstein

     

 

 

 

 

 

 

    Morgens und abends zu lesen

    Der, den ich liebe
    hat mir gesagt,
    dass er mich braucht.

    Darum
    gebe ich auf mich acht,
    sehe auf meinen Weg und
    fürchte mich vor jedem Regentropfen,
    dass er mich erschlagen könnte.

    Bertolt Brecht

     

 

 

 

    Es ist was es ist

    Es ist Unsinn sagt die Vernunft
    Es ist was es ist sagt die Liebe

    Es ist Unglück sagt die Berechnung
    Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst
    Es ist aussichtslos sagt die Einsicht
    Es ist was es ist sagt die Liebe

    Es ist lächerlich sagt der Stolz
    Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht
    Es ist unmöglich sagt die Erfahrung
    Es ist was es ist sagt die Liebe

    Erich  Fried

 

 

 

 

    Wozu fragen mich die Wellen, wonach ich sie frage?

    Und wieso branden mit soviel vergeblichem
    Schwung sie gegen die Felsen?
    Werden sie nicht müde, immer wieder
    dem Strand ihre Liebe zu erklären?

    Pablo Neruda

     

 

 

 

    Die Armut

    Ach, du magst nicht, dich erschreckt die Armut,
    du magst nicht mit zerrissenen Schuhen zum Markt gehn
    und heimkommen mit dem alten Kleid.


    Liebe, wir lieben nicht,
    wie es die Reichen möchten, das Elend.
    Wir werden es ausrotten, ausreißen wie einen üblen Zahn,
    der bis heut das Herz des Menschen geplagt hat.


    Aber ich will nicht, daß du die Armut fürchtest.
    Kommt sie, durch meine Schuld, zu deiner Wohnung,
    fegt sie deine goldenen Schuhe fort,
    soll sie nicht fortfegen dein Lachen,
    das mir das Brot meines Lebens ist.


    Kannst du die Miete nicht bezahlen,
    geh zur Arbeit mit stolzem Schritt und denke,
    meine Liebe, daß ich dich sehe
    und wir zusammen der größte Reichtum sind,
    der je auf der Erde zusammenkam.


    Pablo Neruda

     

 

 

 

    Dein Lachen

    Nimm mir das Brot weg, wenn Du es willst,
    nimm mir die Luft weg, aber lass mir dein Lachen.
    Lass mir die Rosenblüte, der Spritzstrahl, den du versprühst,
    dieses Wasser, das plötzlich aufschiesst in deiner Freude, .
    die jähe Pflanzenwoge, in der du selbst zur Welt kommst.


    Mein Kampf ist hart, und manchmal komme ich heim
    mit müden Augen, weil ich die Welt gesehn, die sich ändert,
    doch kaum trete ich ein,
    steigt dein Lachen zum Himmel, sucht nach mir
    und erschliesst mir alle Türen des Lebens.


    Meine Liebe, auch in der dunkelsten Stunde
    lass dein Lachen aufsprühn,
    und siehst du plötzlich
    mein Blut als Pfütze auf den Steinen der Strasse,
    so lache,
    denn dein Lachen wird meinen Händen wie ein
    frisch erglänzendes Schwert sein.


    Und am herbstlichen Meer soll deines Lachens Sturzflut
    gischend himmelwärts steigen, und im Frühling, du Liebe,
    wünsche ich mir dein Lachen als Blüte, lang erwartet,
    blaue Blume, die Rose meines klingenden Landes.


    Lache über die Nacht,
    über den Tag,
    den Mond,
    lache über die krummen Gassen unserer Insel,
    lache über den Burschen, den Tolpatsch, der dich liebt,

    aber wenn ich die Augen öffne, wenn ich sie schliesse,
    wenn meine Schritte fortgehn,
    wenn sie dann wiederkommen,

    nimm mir das Brot,
    die Luft,
    nimm mir das Licht, den Frühling,

    aber niemals dein Lachen,
    denn sonst würde ich sterben
     

    Pablo Neruda

     

 

 

 

    Zum Wind wurd´ meine Stimme, um ihr Ohr zu berühren ...

    Pablo Neruda

     

 

 

 

    .... ich liebe deine Füße
    nur deshalb, deshalb allein,
    weil sie über die Erde gewandert sind,
    über das Wasser,

    den Wind,

    bis sie zu mir gefunden.
     

    Pablo Neruda

 

 

 

 

    ..die Welt
    ist heut meine Seele,
    Lied und Sand,
    die Welt
    ist heute dein Mund,
    lasst mich .. an deinem Munde ...
    glücklich sein,

     ..glücklich sein, weil ich atme
    und weil auch du atmest
    ...

    Pablo Neruda

 

 

 

 

    ..  manchmal ziehn flüchtend fort Vögel, die schliefen in deiner Seele

    Pablo Neruda

     

 

 

 

    Wissen ist niemals vollständig. es geht immer Hand in Hand mit Unwissenheit. […] Zeit, Wissen, Gedächtnis, Denken sind eine einzige Einheit.

    Krishnamurti

     

 

 

 

 

 

 

    Lied vom Steppenwolf

    Ein Wolf kam aus der Steppe
    angelockt vom Trubel in der Stadt
    wollte sehen, wie man als Haushund lebt
    und ob es sich lohnt
    die Freiheit und die Weite,
    die man dort draussen hat
    zu tauschen gegen die Wärme,
    die in Städten wohnt.
    Dort traf er Artgenossen,
    wie er sie nie zuvor gesehen,
    die trugen Ketten am Hals und konnten nicht fort.
    Sie erzählten ihm, wie gut es ihnen ginge
    und das müsste er verstehen,
    doch er hörte lange zu und verstand kein einziges Wort.

    Wölfe in der Stadt sind wie Fische an Land verloren

    Und er lernte ihre Regeln,
    lernte so, wie sie zu bellen.
    Er lernte so viel,
    dass er vergass, woher er kam.
    Anfangs konnte er den Anderen noch manches
    von der Steppe erzählen, doch die Erinnerung verblasste mit jeder Mahlzeit, die er von ihnen nahm.

    Nur manchmal nachts, wenn draussen in der Wildnis ein Wolfsgeheul die Ruhe zerstört, wühlt eine Sehnsucht in ihm, die er sich nicht erklären kann.
    Nur der Wolf tief in ihm weiss, dass er nicht hierher gehört,
    dass er zurückgehen muss .. nach draussen ..irgendwann

    Wölfe in der Stadt sind wie Fische an Land
    .. verloren

    Aus dem Album Zeit(t)räume von Mario Hené. Zur Verfügung gestellt von www.mariohene.de/ Musik & Text: Mario Hené / Rolf Budde Musikverlag GmbH

     

 

 

 

 

 

 

    Einschlafen dürfen, wenn man müde ist
    und eine Last fallen lassen dürfen,
    die man lange genug getragen hat,

    das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache

    Hermann Hesse

     

 

 

 

    ........

    Habe dich sicher
    in meiner Seele
    ich trag dich bei mir
    bis der Vorhang fällt ....

    Herbert Grönemeyer

              für Dich soll´s Rote Rosen regnen........ Dir sollen alle Wunder begegnen”

                 mamuschka. + 03.04.2001

     

 

 

 

     

    Das wahre Leben eines Menschen ist häufig das,
    das er nicht führt.

    Oscar Wilde                                                     für  mamuschka

     

 

 

 

 

 

 

    er spielt/e es, jemand anderer zu sein und darin ist/war er gut, denn man kann alles, wenn man jemand anderen spielt

    über Bob Dylan

     

 

 

 

    Eingewoben, verwoben bleibt die Erinnerung
    in jedem Atemzug, in jedem Ton, in jeder Gestik
    prägend für die Zukunft in dem Gedächnis verhaftet.

    Die  Zukunft spricht und atmet durch diese Vergangenheit, fühlt riecht, schmeckt, sieht, hört durch sie,

    lebt aus ihr und mit ihr...

    SARIDI.

     

 

 

 

 

 

 

    Heut Nacht kann ich die trübsten, traurigsten Verse schreiben. Schreiben etwa: "Mit Sternen übersät ist das Dunkel und blaugefroren zittern weit entfernte Gestirne."

    Puedo escribir los versos más tristes esta noche.
    Escribir, por ejemplo: "La noche está estrellada, y tiritan, azules, los astros, a lo lejos"

    meine Empfehlung ....Pablo Neruda

     

 

 

 

    "Die Treppen beginnen unten und oben und winden sich steigend. Sie werden fein wie Haar, gewähren kurze Rast, sind steil. Werden seekrank. Stürzen vornüber. Breiten sich aus. Weichen zurück. Enden nie. Wie viele Treppen? Wie viele Treppenstufen? Wie viele Füße auf Stufen? Wie viele Jahrhunderte von Schritten, treppauf, treppab, mit dem Buch, den Tomaten, dem Fisch, den Flaschen, dem Wein? Wie viele Tausende von Stunden, die die Stufen abgenützt, bis sie Kanäle waren, in denen Regen rinnt, spielt und weint?
    Treppen!
    Keine Stadt hat sie in ihrer Geschichte so verschwendet und aufgeblättert, hat sie in ihrem Angesicht so ausgestreut und vereint wie Valparaiso. Kein Antlitz einer Stadt besitzt diese Furchen, über die Leben kommen und gehen, als stiegen sie immerfort auf zum Himmel, als stiegen sie immerfort hernieder zur Schöpfung.

    (Pablo Neruda /aus: „Ich bekenne, ich habe gelebt“)

     

 

 

 

    Der Vers fällt auf die Seele wie der Tau auf das Grasland.
    (Y el verso cae al alma como al pasto el rocío)

    Pablo Neruda

     

 

 

 

    "Mit Sternen übersät ist das Dunkel ..

    Der Wind der Nacht zieht seine Kreise am Himmel, singend” muchas gracias Leonardo... ... volveremos  a ver en el proxima vida ............  te quiero mi amigo  pequeno........................................................... +15.05.2007

     

 

 

 

 

 

 

    Vom Himmel umhüllt kehre ich zurück zum Meer,
    das Schweigen zwischen einer Welle und der nächsten
    begründet eine gefährliche Unsicherheit:

    das Leben stirbt, das Blut besänftigt sich,

    bis die neue Bewegung durchbricht
    und die Stimme der Unendlichkeit wieder erschallt
    .
     

    Antonio Skármeta/ Mario Jiménez
    “Mit brennender Geduld”
    eine poestische Hommage an Pablo Neruda
                                                                                        . 

 

 

 

 

 

 

 

    Some things in life are bad
    They can really make you mad
    Other things just make you swear and curse
    When you're chewing on life's gristle
    Don't grumble, give a whistle
    And this'll help things turn out for the best...
    And
    ...always look on the bright side of life...(Whistle)

    Composer/ Author: Eric Idle/ Monty Python

     

 

 

 

    :- )


    man ist allein geboren
    man stirbt allein
    der Sinn des Zeitraums dazwischen ist Vertrauen und Liebe

    Louise Bourgeois

     

 

 

 

    aus tausend Fäden gewebt
    eine lange Spur

    im steten Wandel,

    fantastisch,
    schwer,
    leicht,
    sanft,
    zart,
    stark,
    schwach,

    verknotet,
    gerissen,
    geflickt
    verzwirrbelt,
    geliebt,
    verflucht,
    gelebt

    durchwirkt mit
    Gefühl,
    Geist,
    Ideen,
    Idealen,
    Wahrheiten,
    Verleugnungen,
    Erinnerungen,

    Wünschen,
    Träumen....

    nie gleich,
    wie sollte eine Einsamkeit der anderen je gleichen

    ein Wechsel von auf und ab
    Himmel,
    Erde,
    Flügel,
    Federn,
    Teer,
    klebrig in vergangenen Mustern verhaftet,
    stark,
    mutig,
    greifen,
    begreifend
    frei
    neue Wege suchend,
    gehen...

    tausend Tränen,
    Salz,

    ein Meer aus Salz trägt
    tausend Träume

    SARIDI.

     

 

 

 

 

 

 

    Bésame,
    bésame mucho
    como si fuera esta noche
    la última vez
    Bésame,
    bésame mucho
    que tengo miedo a perderte
    perderte después

    Consuelo Velazquez

     

 

 

 

    Geküsster Mund verliert nicht sein Glück, vielmehr erneuert er sich wie es der Mond tut / Bocca baciata non perde ventura, anzi rinnuova come fa la luna

    Giovanni Boccaccio (1313-1375) / Decameron,1.Band, 2.Tag, 7.Erzählung, Biblioteca Universale Rizzoli, Milano 1994, ISBN 88-17-12002-2, Seite 144

     

 

 


     

    Sprichst du meine Sprache
    siehst du mein Gesicht
    liest du meine Träume,
    wenn ich sie zu dir schick
    ..
    Ist unsere Seele wirklich jemals federleicht

    ...

    die toten Hosen...

     

    meine Empfehlung - die toten Hosen/

    ertrinken, auflösen, ....unsterblich,fallen ... was zählt...u.a.

     

 

 

 

    Das Leben schwindet oder weitet sich aus im Verhältnis zu dem eigenen Mut

    Anäis Nin

     

 

 

 

    wenn wir uns jetzt auflösen,
    sind wir mehr als wir jemals waren,
    so wollen wir uns bleiben...

    .....

    Die toten Hosen